Gemeinde Allmendingen

Allmendingen Ortsschild

Lage der Gemeinde Allmendingen

Am Fuße der Schwäbischen Alb, im Tale der Schmiech, eines Nebenflusses der Donau
Geographische Länge: 9° 43' 28'' Ost
Geographische Breite: 48° 19' 41'' Nord
Höhe: 520 m über N. N.
Nächste Stadt: Ehingen an der Donau, 5 km südlich
Nächste größere Stadt: Ulm an der Donau, 25 km östlich
Erste urkundliche Erwähnung: 961 n. Chr.
Einwohner: 4500
Fläche: 4600 ha
Kreis: Alb-Donau
Bundesland: Baden-Württemberg
Land: Bundesrepublik Deutschland

Teilorte von Allmendingen

  • Hausen ob Allmendingen (Teil der Kerngemeinde)
  • Ennahofen
  • Grötzingen
  • Weilersteußlingen mit Ermelau
  • Niederhofen
  • Schwörzkirch
  • Pfraunstetten

Verwaltungsgemeinschaft mit Altheim

Rathaus Bürgerhaus
Rathaus mit Bürgerhaus
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Partnerschaften mit Querqueville (Normandie/Frankreich) und
Allmendingen bei Bern (Schweiz)

Verkehrsanbindung

  • B 492 und L 241
  • Bahnstation an der Linie Ulm - Freiburg

Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Groß-Allmendingen mit spätgotischem Chor, Krönungsgruppe (Relief,  Anfang 16. Jahrhundert) und neugotischem Flügelaltar
  • Kirche zum Hl. Laurentius in Klein-Allmendingen
  • Schloss der Freiherren von Freyberg
  • Naturschutzgebiet "Schmiechener See"
  • Waldfreibad

Industrie

  • Zementwerk Schwenk
  • Rampf Stahlformen
  • Burgmaier Metalltechnik
  • Schrade Kabelspezialist
Wappen

Gemeindeverwaltung:

Bürgermeisteramt Allmendingen
Hauptstraße 16
D 89604 Allmendingen
Tel. 07391-7015-0
http://www.allmendingen.de

Bürgermeister: Robert Rewitz

Kleine geologische Exkursion

In dem Tal, wo sich heute die Gemeinde Allmendingen ausbreitet, floss vor der Eiszeit die Urdonau. Sie kam von Ehingen her durch das heutige Schmiechtal, prallte gegen den Steinsberg, umfloss den Maisenberg und  wandte sich in verschiedenen Varianten weiter nach Schmiechen, Schelklingen und Blaubeuren. In Ulm erreichte die Urdonau das heutige Donautal. Die Schmiech war schon immer ein Nebenfluss der Donau. Ursprünglich mündete sie bei Schelklingen in die Urdonau, später bei Schmiechen. Durch Veränderungen (Kippung) der Alb vor allem in der Rißeiszeit und durch Schotterablagerungen in der  Berkacher Gegend wurde die Donau schließlich gezwungen, ihren Lauf an den südlichen Rand der Alb, in das heutige Donautal zwischen Ehingen und Ulm zu verlegen. Das alte Bett der Urdonau zwischen Schmiechen und Ehingen wurde von der Schmiech übernommen, die seither südlich von Ehingen in die Donau mündet.

Der Schmiechener See lag zeitweise  im Tal der Urdonau. Es ist ein so genannter Karstsee, dessen Wasserspiegel sich dem Karstwasserspiegel anpasst.

Während im ehemaligen Tal der Urdonau alluviale Anschwemmungen vorherrschen, finden wir in den unmittelbar nach Osten angrenzenden Gebieten Kalk- und Tonmergel aus dem Weißjura, welche sich hervorragend zur Herstellung von Zement eignen.

 

Anmerkung: Diese Seite über die Gemeinde Allmendingen besteht  in fast unveränderter Form schon seit 1993. Sie dürfte damit der erste Auftritt von Allmendingen im "World Wide Web" sein.